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Ganztagsschule als Chance für die Sportvereine begreifen
Da diese Entwicklung aus vielfältigen Gründen sinnvoll und nicht umkehrbar ist, müssen auch die Vereine und der organisierte Sport insgesamt auf diese Veränderung reagieren und Chancen zur eigenen Weiterentwicklung nutzen, die sich aus dem Veränderungsprozess ergeben. Frank-Michael Mücke, Abteilungsleiter Sportjugend im LandesSportBund Niedersachsen und profunder Kenner der aktuellen Entwicklungen zum Thema Ganztagsschule, führte durch das Programm der Veranstaltung. Als erstes erläuterte Dieter Ohls von der Landesschulbehörde einige Grundlagen zum Thema. Während es in Osnabrück im Sekundarbereich bereits eine gute Versorgung mit Ganztagsschulen gibt, scheint es bei den 29 Osnabrücker Grundschulen noch ein enormes Entwicklungspotential zu geben. Denn hier gibt es bisher nur sechs Ganztags-Angebote, wie Hermann Schwab, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Osnabrück, ergänzte.
Auch in der nachfolgenden Podiumsdiskussion mit dem Sportjugend-Vorsitzenden Leif Bongalski, dem Schulleiter des Ratsgymnasiums Lothar Wehleit und der stellvertretenden Geschäftsführerin des Osnabrücker Sportclubs Julia Riethmüller wurde das Thema vornehmlich als Chance für die Vereine auf zusätzliche Kooperationen mit Schulen gesehen. Wichtig sei es dabei eine Kooperationsform zu finden, die mit wenig Aufwand für die Schulen verbunden ist und gleichzeitig dem organisierten Sport die Möglichkeit bietet, die Zielgruppe der Grundschüler zu betreuen.
So lautete das Fazit für die 40 Teilnehmer, dass das Thema „Ganztagsschule“ umfassend behandelt werden und Kontakte gezielt aufgebaut werden müssen. Eine zentrale Steuerung wäre dabei wünschenswert. Vor allem, wenn viele weitere Schulen ein Ganztagsangebot einrichten. zurück |
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