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VereinsSporthalle Limberg
VereinsSporthalleLimberg
Das Projekt VereinsSporthalle Limberg ist ein Konzept, das der StadtSportBund mit Unterstützung des Landessportbundes Niedersachsen e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Osnabrück (AGOS) umsetzt.
Die VereinsSporthalle ist eine moderne, erst sieben Jahre alte Sporthalle in der früheren britischen Kaserne am Limberg. Die VereinsSporthalle ist mit Sportgeräten ausgestattet und verfügt neben modernen Sanitäranlagen über folgende Sportflächen:
  • Sporthalle
    • Maße: 39 x 18 m, Parkett-Schwingboden, Spielfeldmarkierung, Basketballanlage, Handballtore etc.
  • Indoor-Kletterwand
  • 3 Squash-Courts
  • Gymnastikraum
    • Wandspiegel, Parkettfußboden (ca. 43 qm)
  • Mehrzweckraum  
    • Maße: 12,5 x 22,2 m; Parkettboden, rollbare Spiegel, Stepper etc.
 
Projektbeschreibung:
 
Die Ausgangslage
 
In Osnabrück haben sich zukunftsweisende Veränderungen ergeben. Bedingt durch den Abzug der Britischen Streitkräfte entwickeln sich auch aus der Sicht des organisierten Sports ganz neue Perspektiven, die Auswirkungen auf die Sport- und Vereinsentwicklung in Osnabrück haben können, denn die vorhandenen Sportanlagen in den Kasernen bieten vielfältige Möglichkeiten einer zukünftigen Nutzung.
Der StadtSportBund möchte im Interesse seiner Vereine aktiv an den Entwicklungsprozessen teilnehmen und hat eine Sporthalle im Stadtteil Dodesheide angemietet, um diese vornehmlich an die Vereine der Nord-Stadt sowie der angrenzenden Nordost-Stadt zu überlassen.
Lt. Sportstättenentwicklungsplanung für die Stadt Osnabrück aus dem Jahr 2003, weist allein die Nord- Stadt einen Fehlbedarf von 1.977 qm nutzbarer Hallenfläche aus. Keiner der an der Belegung interessierten Vereine bzw. Vereinsabteilungen ist personell oder finanziell in der Lage, die Sporthalle alleine zu betreiben. Außerdem hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) signalisiert, dass für sie nur die Stadt Osnabrück bzw. der StadtSportBund als Mieter der lediglich sieben Jahre alten Sporthalle akzeptiert wird.
Die Stadt Osnabrück beurteilt den Standort in einer Konzeptstudie positiv:
 Aus den vorangegangenen Ausführungen ist zu entnehmen, dass der Standort Dodesheide, Am Limberg, aufgrund seiner bereits vorhandenen Strukturen zu einem Sportpark entwickelt werden könnte und sollte. Hier besteht die einmalige Gelegenheit, Vereinssport und Individualsport sowie kommerziellen und selbstorganisierten Freizeitspass zu verbinden.
Gegenwärtig werden von der Stadt die planerischen Voraussetzungen für den Erhalt der Sportanlagen für Sport und Freizeit geschaffen, eine Anmietung der Sportanlage lehnt diese aber gegenwärtig ab. Jetzt liegt es am organisierten Sport zu beweisen, dass die VereinsSporthalle tatsächlich benötigt wird und dass die Sportorganisation auch in der Lage ist, die Sporthalle zu betreiben. Auf dieser Grundlage können zukünftige Verhandlungen dahingehend geführt werden, ggfs. ein langfristiges Betreiberkonzept zu entwickeln.
 
Die Zielgruppe
 
Vereine und deren Mitglieder, vornehmlich aus der Nord- bzw. Nordost-Stadt. Neubürger aus dem angrenzenden Wohnumfeld, weil die bisher von den Familien der Britischen Streitkräfte bewohnten Siedlungen vornehmlich an Familien mit Kindern verkauft bzw. vermietet werden sollen.
 
Die städtische Jugendhilfe, weil aufgrund der tiefgreifenden Umwälzung der Bevölkerungsstruktur im Umfeld der Kaserne, in Kooperation mit Stadtteiltreffs und Jugendzentren Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen geschaffen werden sollen. Darüber hinaus trägt die Finanzierung durch die Jugendhilfe zur Sicherung des Gesamtprojektes bei.
 
Die im Stadtteil Haste ansässige Berufsbildende Schule ist gleichfalls eine wichtige Zielgruppe, weil über die Vermietung von Hallenzeiten an die Schule ein wichtiger Beitrag zur Gesamtfinanzierung geleistet werden kann.
 
Das Projektziel
 
Übergeordnete Zielsetzung:
Der StadtSportBund möchte in einer zweijährigen Projektphase die Voraussetzungen für die dauerhafte Nutzung der Sporthalle in der ehemaligen Britischen Kaserne, Am Limberg, durch die Osnabrücker Sportvereine als VereinsSporthalle schaffen und Rahmenbedingungen entwickeln, unter denen Sportentwicklung im Verein möglich ist
 
Der  StadtSportBund verfolgt das Ziel, Impulse für eine nachhaltige Vereinsentwicklung in den betroffenen Stadtteilen zu setzen und in seiner Funktion als Dachverband der Osnabrücker Sportvereine gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
 
Durch die Übernahme der VereinsSporthalle schafft der StadtSportBund eine wohnortnahe Infrastruktur für die Nordstadt, die durch den Austausch großer Bevölkerungsgruppen in den ehemals britischen Wohngebieten vor großen sozialen Herausforderungen steht. Mit den Möglichkeiten die sich mit der VereinsSporthalle für die Vereine aber auch für die städtische Jugendhilfe eröffnen, soll ein Beitrag geleistet werden zu verhindern, dass sich im Stadtteil ein sozialer Brennpunkt entwickelt.
 
Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, dass die Vereine zusätzliche Sportangebote z.B. für Menschen mit Migrationshintergrund oder Menschen in der zweiten Lebenshälfte entwickeln und wohnortnah anbieten können. In Zusammenarbeit mit der städtischen Jugendhilfe soll benachteiligten Jugendlichen ein vorher nicht vorhandener Sportraum zur Verfügung gestellt werden. In Kooperation mit der Berufsschule soll eine Sportstätte betrieben werden, die den Bedürfnissen der Schule gerecht wird ohne Vereinsarbeit zu beeinträchtigen.
 
Durch den Betrieb der VereinsSporthalle werden Kapazitäten in städtischen Sporthallen frei. Diese Kapazitäten können nunmehr für andere Sportvereine und deren Angebote zur Verfügung gestellt werden.
 
Die Kosten für die am Projekt beteiligten Vereine sollen für die Vereine wirtschaftlich vertretbar sein. Der Betrieb der VereinsSporthalle über den Projektzeitrauem hinaus kann auch durch den StadtSportBund gewährleistet werden.
 
Teilziele:
Einbindung möglichst vieler Vereine aus der Nord- bzw. Nordost-Stadt in das Projekt, damit diese sich neuen Sportarten und Zielgruppen öffnen könnten (Sportentwicklung) aber auch, damit die Vereine enger kooperieren (Organisationsentwicklung), Konkurrenzdenken soll in den Hintergrund treten, Bildung eines gemeinsamen "Wir-Gefühls".
Angleichung der Nutzungsentgelte, die von den beteiligten Vereinen erhoben werden müssen, an die Höhe der Entgelte, die Osnabrücker Sportvereine für die Überlassung einer gleichwertigen städtischen Sporthalle an die Stadt Osnabrück zu entrichten haben.
Bereitstellung einer Grundausstattung von Sportgeräten und einer Infrastruktur sowie Entwicklung eines Personalkonzeptes für den Betrieb der VereinsSporthalle.
Verlagerung wesentlicher Teile der Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des StadtSportBundes und seiner Sportjugend, um in der VereinsSporthalle Präsenz zu zeigen.
Entwicklung und Umsetzung einer Kommunikationsstrategie die dazu beiträgt, die VereinsSporthalle als festen Bezugspunkt für die Nord- und Nordost-Stadt zu etablieren.
 
Die Planungsschritte
 
Abschluss Mietvertrag mit der BImA und erste Belegungsvereinbarungen mit den Nutzern.
Umsetzung des Personalkonzeptes, Erstellung der Infrastruktur.
Beginn des Sportbetriebs, Einbindung der VereinsSporthalle in das Bildungskonzept des StadtSportbundes.
Entwicklung und Umsetzung eines gemeinsamen Kommunikationskonzeptes mit den Projektpartnern.
Eine Vereinbarung mit Politik und Verwaltung über ein zukünftiges Betreiberkonzept und die damit verbundene Finanzierung ist bis zum 30.07.2011 zu erzielen.
 
Auswertung der Ergebnisse
 
Die Ergebnisse werden ausgewertet und es wird entschieden, ob es ein funktionierendes Betreiberkonzept nach Projektablauf geben kann. Sollte das der Fall sein, wird das Konzept der VereinsSporthalle dauerhaft umgesetzt. Ein negativer Projektverlauf hätte natürlich Einfluss auf die tägliche Arbeit aller Projektbeteiligten.
Wir bedanken uns für die Unterstützung bei:

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