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Gewaltprävention beim Integrationsprojekt
Im Rahmen des Integrationsprojektes „Mit Fußball nicht im Abseits stehen“ wurde Referent Günther Thielking eingeladen, um mit den Teilnehmer eine fußballspezifische Gewaltpräventionsmaßnahme durchzuführen.

In der Theorie schätzten die Schüler zunächst das Gewaltpotenzial mehrerer Fallbeispiele im Bereich des Fußballs ein. In Verbindung mit kleinen Rollenspielen äußerten sie ihre Einschätzung zum Schweregrad und Art der Gewalt. Es kann festgehalten werden, dass auch seelische oder mündliche Gewalt in den Beispielen als verletzend eingestuft wurden.

Im Anschluss erarbeiteten die Schüler in Gruppen, welche Formen von Gewalt es im Fußball gibt und wie die Gewaltprävention diesbezüglich aussehen könnte. Ein oder zwei Schüler jeder Gruppe wurden als Sprecher benannt und trugen die Ergebnisse im Plenum vor. Allen Beteiligten wurde deutlich, dass dem Trainer eine außerordentlich große Verantwortung übertragen wird und er eskalierende Gewalt durch sein Verhalten verhindern kann.







Im Praxisteil standen Übungen zur Vertrauensbildung, Kooperation und Kommunikation im Vordergrund, die den meisten Schülern sicher bewusst gemacht haben, dass miteinander mehr erreicht werden kann und Kommunikation die beste Möglichkeit der Gewaltprävention ist. Am Ende wurde im Sinne des fairen Miteinanders Fußball gespielt. Das Spiel mit dem Futsal, festen Ballkontaktzahlen und eigenständigen Wechseln forderte die Jungs zu schnellem und präzisem Zusammenspiel auf. Dieses intensive Spiel rundete eine gelungene Veranstaltung zum Thema Gewaltprävention ab.

 



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