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Zwischenbericht des Integrationsprojektes
Seit September läuft nun das osnabrücker Integrationsprojekt „Mit Fußball nicht im Abseits stehen“, welches vom Stadtsportbund koordiniert wird, im Berufsschulzentrum am Westerberg. Es wird Zeit für ein erstes Zwischenfazit.


Gestartet ist das Projekt im September mit 22 Schülern. Nach einigen Abgängen, aber auch Neuzugängen, nehmen im Dezember insgesamt 17 Schüler regelmäßig am Projekt teil. Dieses ist als erster Teilerfolg zu werten, denn unser Projekt ist für die Schüler freiwillig und außerhalb der normalen Unterrichtszeit.
Deswegen ist es kaum verwunderlich, dass noch an der Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit gearbeitet werden muss.

Das erste interne Turnier der Schüler konnte Ridvan vor Kevin, Chiar und Tahir gewinnen. Im von den Schülern selbst organisierten Turnier spielten 4er Teams in wechselnder Besetzung gegeneinander. Der Modus wurde zuvor in der Theorie festgelegt und der entsprechende Spielplan mit dem PC erstellt. 17 Teilnehmer waren an diesem Mittwoch in der Halle des Berufsschulzentrums am Westerberg und konnten an spannenden und fairen Spielen teilhaben.
Turnierorganisation ist ein Teil der Teamleiterausbildung, an der die Jugendlichen seit September teilnehmen. Bisher wurden die Grundlagen des Fußballtrainings wie Trainingsorganisation und Trainerverhalten in Theorie und Praxis erarbeitet. Schwerpunkte waren das Training mit Minikickern und F-Junioren. Die Jugendlichen erarbeiten selbstständig Trainingseinheiten, wozu sie nun auch zwei neue Softwareprogramme verwenden, die u.a. von Proficlubs genutzt werden.

Im organisatorischen Bereich wird das Netzwerk der Projektpartner immer enger geknüpft. Die Kommunikation zwischen Stadtsportbund, Berufsschule, dem NFV, VfL Osnabrück und dem Fachbereich Jugend der Stadt Osnabrück funktioniert sehr gut, so dass den Jugendlichen mehr und mehr bei ihrem Einstieg in das Berufsleben und ihrer sozialen Stabilisierung geholfen werden kann.

Einige Jugendliche planen Mitglied im Fußballverein zu werden und am regelmäßigen Spielbetrieb teilzunehmen. Die Integration der Schüler, zunächst als Spieler und perspektivisch als Jugendtrainer- und –betreuer, in die Vereine ist eines der zentralen Ziele des Projektes und wir sind guten Mutes, dass dieser Prozess voranschreitet.

Alexander Kork



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