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Hauptausschuss im StadtSportBund tagte – SSB und Sportfachverbände informierten über wichtige Themen!

Osnabrück – 08.12.2008. Harmonisch verlief die diesjährige Sitzung des SSB-Hauptausschusses am vergangenen Freitag im Mehrzweckraum der Schloßwallhalle. Das zweithöchste Gremium im StadtSportBund dient traditionell der gegenseitigen Information der Vertreter der in Osnabrück aktiven Sportfachverbände und des StadtSportBundes.

So berichteten die Funktionäre der acht anwesenden Sportfachverbände über Neuerungen aber auch über Probleme in ihren Sportarten. So konnte Werner Baie als Vertreter der Handballer stolz berichten, dass die Strukturreform im Handball abgeschlossen ist und sich die Handballer in die Handballregion Osnabrück e.V. zusammengeschlossen haben. Die Handballregion fasst nicht nur die Vereine aus Stadt und Landkreis zusammen sondern umfasst auch Gebiete des an Osnabrück angrenzenden Nordrhein-Westfalens.

Während der Fachverband Tischtennis auf gute Erfahrungen mit den im Verband beschäftigten FSJ’ lern zurückblicken konnte, wünschte sich Wilhelm Hesse von den Schützen, dass das Sportschießen in die Kooperationsvereinbarungen Schule/Sportverein aufgenommen werden sollte.

Frank Schmidt berichtete von den erfreulichen Zuwachsraten im Mädchenfußball und verschiedene erfolgreiche Integrationsprojekte, verschwieg aber auch nicht die Probleme im Ligaalltag. Gemeint waren damit gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen gegnerischen Mannschaften, die in den letzten Monaten für Aufsehen sorgten. Hier werde der Fußballverband alle Möglichkeiten ausnutzen, die die Verbandsgerichtsbarkeit zur Verfügung habe.

Der SSB-Vorsitzende Wolfgang Wellmann berichtete über die Ergebnisse des Landessporttages und bedauerte, dass der Landessportbund zukünftig auf die Zuarbeit wichtiger Ausschüsse verzichten will. Hiermit gehe Basisnähe und Kompetenz aus den Regionen verloren. Bezüglich der ab 2010 geltenden Meldepflicht für alle Sportvereinsmitglieder befürchtet Wolfgang Wellmann, dass die gewünschte Meldeehrlichkeit so nicht erreicht werden kann.

Zum Thema Konversion bemerkte Wolfgang Wellmann, dass die Bima bisher kein konkretes Angebot für die Anmietung der Sportanlagen in Eversburg nennen konnte. Im Sinne einer zukunftsweisenden Sportentwicklung in Osnabrück seien Sportanlagen in den Britischen Kasernen aber von großer Bedeutung.

Hinsichtlich der angestrebten Fusion mit dem Kreissportbund musste der SSB zur Kenntnis nehmen, dass weitere Überzeugungsarbeit im Landkreis zu leisten ist. An der grundsätzlichen Überzeugung, dass das Fusionsvorhaben sinnvoll und richtig ist hält der SSB-Vorstand fest und hofft, dass schon bald ein neuer Anlauf zu einem gemeinsamen Sportbund gestartet wird.



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